Siplinger Kopf_Gipfelkreuz©Allgäu GmbH, Erika Spengler

Foto: Erika Spengler

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Strategie

Damit ein Projekt förderfähig wird, ist es für die Projektträger in dieser Interreg Förderperiode 2021-2027 entscheidend, sich an die Strategie der Euregio zu halten. Demnach muss das grenzüberschreitende Projekt in mindestens eines der Arbeitsfelder integrierter Tourismus, nachhaltige Mobilität oder lernende Region passen.


Integrierter Tourismus

Der Funktionsraum hat hohe Bedeutung für touristische Aktivitäten und Freizeitnutzung. Diese Art von Nutzung bildet zum einen eine wichtige wirtschaftliche Grundlage für die Zielgebiete, zum anderen entsteht ein zunehmender Nutzungsdruck mit negativen Folgen für die Umwelt und/oder für die ansässige Bevölkerung. Hier gilt es als Gesamtraum nachhaltige Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, und nicht etwa durch singuläre Ansätze die Situation an anderer Stelle zu verschärfen (Beispiel: Badeverbote). Dabei steht insbesondere die Stärkung der Schutzgebiete, eine Verbesserung der Besucherlenkung und die Stärkung von Qualität und Resilienz im Tourismus im Vordergrund. Mögliche Inhalte einer derartigen Kooperation wären gemeinsame Zielvorstellungen davon, was ein Hot Spot Management im Sinne der Gemeinwohlökonomie ausmacht.


Nachhaltige Mobilität

Auf den erwähnten bedeutenden Verbindungsachsen im Kooperationsraum ist der Verkehr in hohem Maße durch den motorisierten Individualverkehr geprägt. Neben dem Verkehr der Einheimischen und dem - zum Teil stark konzentrierten - Durchgangsverkehr nimmt auch der Freizeitverkehr im Gebiet zu. Hier ist gemeinsames Ziel, den ÖPNV zu stärken, den motorisierten Individualverkehr besser zu lenken sowie reduzieren und nachhaltige sowie innovative Mobilitätskonzepte zu entwickeln und implementieren. Beispiele wären ein grenzübergreifendes Mobilitätskonzept, die Stärkung der Außerfernbahn oder attraktive Lösungen für die "letzte Meile" bei touristischen Anreisen oder von Attraktionspunkten.


Lernende Region

Das Gebiet der Euregio via salina bietet eine Vielzahl an Bildungsmöglichkeiten, wobei diese nur punktuell in der Region stattfinden. Damit das Potential der Aus-, Fort- und Weiterbildung in allen Bereichen besser ausgeschöpft wird und so ein größeres Nachfragepotential entsteht, muss das gemeinsame Ziel sein, die Bildungslandschaft stärker zu vernetzen. Daneben sind die Themenschwerpunkte Fachkräftegewinnung und -bindung sowie die Stärkung des Wissens über die gemeinsame Identität von enormer Wichtigkeit für den Grenzraum. Beispiele wären einen Erfahrungs- und Wissensaustausch im Bereich der Fachkräfte zu standardisieren und durch grenzübergreifende Kulturveranstaltungen den Zusammenhalt der Grenzregion zu stärken. Auch hier kann ein Austausch und gemeinsames Vorgehen zu neuen Lösungen führen.

Mehr dazu finden Sie in dem Dokument 'Euregionale Strategie via salina'.